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Auf ein Wort...

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“

Mt 16,26 (L)

Die Welt gewinnen wollen, - das ist ein urmenschliches Verlangen! Leben soll gelingen, soll gut und glattgehen, soll Spaß machen, soll ohne Zwischenfälle möglichst lange dauern. Wir wollen die Welt gewinnen und so Leben in den Griff bekommen und haben teil am Geist unserer Zeit: Wachstumsraten und Konsumsteigerung, Gesundheits- und Fitnesswahn und nicht zuletzt die Werbung versprechen uns Lebenssteigerung um jeden Preis. „Wir leben in einer Zeit, in der wir glauben, dass es uns gut gehen muss und dass der Staat dafür verantwortlich ist. Ich glaube nicht, dass der liebe Gott sich das so gedacht hat.“ (Christoph von Dohnányi, Dirigent)

Auch wenn wir dem gelingenden Lebensentwurf hinterherlaufen, gibt es doch Leben, das eben nicht gelingt. Denn gerade diese Zeiten sind oft voller tiefer und reicher Erfahrungen Gottes. Da waren oder sind wir Gott näher als in Zeiten, wo alles glatt verläuft. Die Seele wird reich in Zeiten, wo wir gefordert sind. Das ist eine tiefe Erfahrung, die zu Christus führt. Gerade die schweren Dinge gewinnen und haben bei Christus ihren tiefen Sinn. In diesen Kräften, die geprüftem Leben zuwachsen, erweisen sich die Tiefe, die Schönheit und auch die Macht des Glaubens.

Auch wenn wir in einer Welt des „Machens“ leben, soll Jesu Wort vom Nichtverlieren der Seele uns daran erinnern, dass nicht alles machbar ist und wir nicht alles in den Griff bekommen. Wir können uns unseres Lebens nicht selbst versichern. Mit allem, was unser Leben reich macht, verdanken wir uns anderen und anderem: Menschen, Umständen, Fügungen, Bewahrungen, Zeiten der Freude und Zeiten der Belastung. In dem allen und hinter dem allen spüren wir den Atem Gottes. Dieses Gespür gilt es täglich zu bewahren.

Diakon Jochen Blanke, Einrichtungsleitung Pflegezentrum am Lohmannshof Altenhilfe Bethel OWL gGmbH

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 11. So. nach Trinitatis (01.09.)
    Alle aber miteinander bekleidet euch mit Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. | 1. Petr 5,5b
    EG 299 Aus tiefer Not schrei ich zu dir / EG.E 12 Meine engen Grenzen
  • 12. So. nach Trinitatis (08.09.)
    Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. | Jes 42,3
    EG 289 Nun lob, mein Seel, den Herren / EG.E 20 Wir haben Gottes Spuren festgestellt
  • 13. So. nach Trinitatis (15.09.)
    Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. | Mt 25,40b
    EG 412 So jemand spricht: Ich liebe Gott / EG.E 28 Wenn das Brot, das wir teilen
  • 14. So. nach Trinitatis (22.09.)
    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Ps 103,2
    EG 333 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn / EG.E 14 Lobe den Herrn, meine Seele
  • 15. So. nach Trinitatis (29.09.)
    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. | 1. Petr 5,7
    EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten / EG 427 Solang es Menschen gibt auf Erden

 

 

 

Ich habe so viel von Gott gelernt,
dass ich mich nicht mehr länger als
Christ, Hindu, Muslim, Buddhist oder Jude
bezeichnen kann.

Die Wahrheit hat sich mir so völlig mitgeteilt,
dass ich mich nicht länger als Mann, Frau, Engel
oder sogar reine Seele bezeichnen kann.

Die Liebe hat Hafis so total vereinnahmt,
dass jedes Konzept und Bild,
das je meinen Geist beseelte,
zu Asche wurde
und mich in die Freiheit entlassen hat.

Hafis (Muhammad Schams ad-Din)

 

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Überall, wo die Liebe Eingang findet, verwandelt sie unser Leben in Brennstoff.

Madeleine Delbrel

 

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