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Auf ein Wort...

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.

1 Sam 7,3 (E)

…ein hoher Anspruch an uns. Die Ablenkungen, die vom Glauben und Wegweisendem christlichen Lebens entfernen, waren schon zu Samuels Zeiten groß. Und heute ist es sicher nicht einfacher, den eigenen Fokus allein auf Gott zu richten. Gilt es doch in der Welt, vom unbedingten Streben ständig angetrieben zu sein. Immer besser, immer weiter. Bedingungsloser Perfektionismus, ein stetiges Mehr an Besitz, Macht und Ansehen. Die eigene Entschlossenheit und Energie für das Ultimative bis in die letzte Ecke ausgeschöpft. Und nach oben, Ende offen, denn der Menschenwert wird derzeit selbstverständlich in Leistung und Besitz abgewogen. Ankommen, zufrieden zu sein und dankbar innezuhalten, ist nicht mehr zeitgemäß. Der Segen und gleichzeitige Fluch unendlicher Möglichkeiten.

Und dann die christliche Erwartung: „…dient ihm allein“. Gott die ganze Aufmerksamkeit schenken, volles Vertrauen in seine Werke und Wege, die er für uns bereithält. Ich ertappe mich manchmal, Bibelverse, die hohe Forderungen an mich stellen, heimlich zu überlesen. Findet sich in der Bibel nicht vielleicht doch ein Vers, der mich spontan beflügelt? Der Segen, Hoffnung oder Liebe verspricht…“der Herr ist mein Hirte, mir wird es an nichts mangeln“, „bittet, so wird Euch gegeben…“. Aber es bleibt dabei: „…dient ihm allein“. Wo bloß anfangen? Auf was verzichten? „…ihm allein“.

Fulbert Steffensky kommt in den Sinn. In seinem Buch „Mut zur Endlichkeit“ schreibt er über die gelungene Halbheit. Also vielleicht doch den Dienst an Gott schon im Kleinen würdigen? Ein kleines Gebet, aber in dem Moment voll und ganz bei Gott. Ein Lächeln für einen Fremden, den der kurze Augenblick der unerwarteten Nächstenliebe durch den Moment und vielleicht, wie beim Domino, auch an andere weiterträgt…denn Liebe erzeugt doch wieder Liebe…

Unsere Möglichkeiten, Gott, neben Momenten gänzlicher Aufmerksamkeit auf ihn, auch immer wieder „by the way“ zu dienen, sind unendlich und nicht weniger wertvoll. Gott erwartet nicht von uns das Vollkommene. Er kennt uns. Es gilt, auch das zu achten, was geschafft ist. Das Halbe, nicht erst die 100%, die heute sowieso nur noch als Etappenziel gelten. Auch wenn es vielleicht nur den Wenigsten von uns gelingt, Gott tatsächlich allein zu dienen, lohnt es, dranzubleiben. Allein der feste Wille, Gott immer wieder den besten Platz in unserem Leben zu geben und das Wesentliche im Zusammenleben mit ihm und unseren Mitmenschen nicht aus den Augen zu verlieren, ist mindestens schon die gelungene Hälfte des Weges.

Linda Bulthaup, Einrichtungsleiterin Stationäres Hospiz Haus Zuversicht

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Estomihi (03.03.)
    Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. | Lk 18,31
    EG 401 Liebe, die du mich zum Bilde / EG.E 3 Wir gehn hinauf nach Jerusalem
  • Invokavit (10.03.)
    Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. | 1. Joh 3,8b
    EG 347 Ach bleib mit deiner Gnade / EG 362 Ein feste Burg ist unser Gott
  • Reminiszere (17.03.)
    Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. | Röm 5,8
    EG 94 Das Kreuz ist aufgerichtet / EG 96 Du schöner Lebensbaum des Paradieses
  • Okuli (24.03.)
    Jesus aber sprach zu ihm: Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. | Lk 9,62
    EG 391 Jesu, geh voran / EG.E 22 Kreuz, auf das ich schaue
  • Lätare (31.03.)
    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. | Joh 12,24
    EG 98 Korn, das in die Erde / EG 396 Jesu, meine Freude

 

 

Gott,
im Getriebe des Alltags
suche ich deine Hand.
Deine Hand,
die mich beschützt,
die mich hält und begleitet.
Deine Hand,
in die ich meine Hände,
mein Herz legen kann.
Deine Hand,
in der ich ganz geborgen bin.

Paul-Friedrich Klein

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Ich habe mit Gott eine Verabredung.
Und weil wir beide so wenig Zeit haben,
haben wir gesagt,
lass uns mal nichts fest ausmachen.
Wer kommt, der kommt.

Hanns Dieter Hüsch

 

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